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Mein Weg vom scheinen zum sein vom Blitz getroffen


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Mein Weg

vom SCHEINEN

zum SEIN

Vom Blitz getroffen

Ich stand an der Pforte des Himmels und der Hölle

Ein persönliches Zeugnis von Frau Dr. Gloria Polo



Von der Illusion

zur Wahrheit
Ich stand an der Pforte des Himmels und der Hölle

Ein persönliches Zeugnis von Frau Dr. Gloria Polo


Dieses Zeugnis wurde aus dem Spanischen Original ins Deutsche übersetzt. Es kann frei verbreitet, kopiert und verwendet werden, wenn folgende Bedingungen erfüllt werden:



  1. Der hier vorliegende Text darf weder verkürzt noch verändert werden – auch dürfen Sätze nicht aus ihrem Zusammenhang gerissen werden.

  2. Diese Seiten und auch deren Kopien bzw. Nachdrucke dürfen nur kostenlos und ohne kommerziellen Zweck verwendet und verbreitet werden.


Unter der Internet-Adresse: http://www.gloriapolo.net können die WEB-Seiten, die über den Fall der Frau Gloria Polo berichten besucht werden.

Diese Kopien können im deutschen Sprachraum unter folgender Adresse gratis angefordert werden:
Neu ANFANG

Postfach 102

AT-1011 Wien

Austria

Email: paterpio@gmx.at

Este material puede disponerse para otras WEB y/o artículos de prensa, radio y televisión siempre y cuando se cite la procedencia. No se autoriza la venta y/o alquiler del contenido escrito ni archivos de imágenes, audio o video, sin excepción alguna. Todos los derechos reservados ®. Dra. Gloria Polo. Bogotá, República de Colombia, 2006.



Einleitung

Wenn jemand von Ihnen zweifelt oder denkt, dass GOTT nicht existiert, und dass die jenseitige Welt eine Sache für Film­autoren ist, oder wenn einer glaubt, mit dem Tod sei alles aus, der möge bitte dieses Büchlein lesen. Aber lesen Sie es vom An­fang bis zum Ende ganz durch. Sicherlich wird Ihre Meinung, und sei sie noch so skeptisch, sich ändern.

Es handelt sich hier um eine Tatsache, einen Vorfall, der gut dokumentiert ist und im Jahre 1995 passierte. Frau Dr. Gloria Polo ist eine Frau aus Kolumbien, Zahnärztin, die bei einem Unfall „gestorben" ist, d. h. sie war so schwer verletzt, dass sie einige Tage im „Koma“ lag und nur noch durch die medizinischen Geräte des Spitals am Leben erhalten wurde. Hätte man diese Geräte abgeschaltet, wäre sie sofort gestorben. Die behandelnden Ärzte haben sie schon ganz aufgegeben und wollten die Geräte auch schon abschalten. Nur Ihre Schwester, die auch Ärztin ist, hat darauf bestanden, die Maschinen noch weiter arbeiten zu lassen.

Sie ist während ihres Komas auf der anderen Seite der Wirklichkeit gestanden, im Jenseits, und sie durfte wieder zurückkehren, um Zeugnis abzulegen für diejenigen, die nicht glauben können. Sie hat uns also von dort eine wichtige Botschaft gebracht. Aber lesen Sie diese in den nächsten Seiten dann lieber selbst und direkt aus ihrem Munde…

Frau Gloria durfte in dieser heutigen Zeit, - in einem mystischen Erlebnis, - das sie sehr deutlich beschreibt, einen Blick in ihr „Buch des Lebens“ werfen. Und dieses Erlebnis hat sie so erschüttert, dass sie im Auftrag des HERRN zur Ruferin in der „WÜSTE des GLAUBENS“ unserer modernen Zeit wurde. Dabei ist die Essenz ihrer Botschaft und ihr Erlebnis selbst nichts anderes als ein Blick auf die immense Liebe GOTTES zu uns Menschen und auf SEINE große Barmherzigkeit. Sie spricht dabei zum gleichen Thema wie unser derzeitiger Papst Benedikt XVI. in seiner ersten Enzyklika „DEUS CARITAS EST“ (GOTT ist LIEBE).

GOTT gibt uns ja immer wieder Beweise, aber wir leugnen trotzdem SEINE Existenz.



I N H A L T S V E R Z E I C H N I S

Titelblatt 1

Herausgeber / Impressum 2

Einleitung 3

Inhaltsverzeichnis 4

Das Zeugnis von Frau Dr. Gloria Polo 5

Der Unfall mit dem Blitzschlag 5

Die „andere“ Seite des Geschehens 6

Die erste Rückkehr 8

Die Eitelkeit 8

Im Krankenhaus 9

Den Teufel gibt es wirklich 10

Die „Armen Seelen“ 13

Ich sah meinen Vater und meine Mutter 14

Euthanasie und Sterbehilfe 15

Die Prüfung 16

Du sollst Deinen GOTT über Alles lieben 16

Esoterik - Reinkarnation 18

Ich und mein Nächster 19

Ich und meine Familie 20

Du sollst den Namen GOTTES nicht verunehren 22

Du sollst den TAG des HERRN heiligen 23

Du sollst Vater und Mutter ehren 26

Du sollst nicht töten 29

Die Abtreibung 29

Du sollst nicht stehlen 35

Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen 37

Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Gut 38

Das Buch des Lebens 39

Die Abschluss-Frage 42

Die Liebe GOTTES 43




Das Zeugnis von Frau Dr. Gloria Polo
Der Unfall mit dem Blitzschlag

Guten Morgen, Grüß GOTT, liebe Brüder und Schwestern!

Es ist für mich sehr schön und eine große Freude, dass ich hier sein darf, um mit Ihnen dieses große Geschenk zu teilen, das GOTT mir gemacht hat,. Das, was ich Ihnen erzählen werde, ist am 5. Mai 1995 bei der Nationalen Universität von Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens, passiert, so gegen 16:30 Uhr.

Ich bin Zahnärztin. Ich und mein 23-jähriger Neffe, ebenfalls von Beruf Dentist, machten gerade unsere Dissertation. An diesem Tag, es war ein regnerischer Freitag, gingen wir zu­sammen mit meinem Mann in Richtung der Fakultät für Zahnheilkunde, um uns ein paar Bücher zu holen, die wir benötigten.

Mein Neffe und ich gingen zusammen unter einem kleinen Regenschirm. Mein Mann hatte einen wasserdichten Mantel und ging direkt entlang der Mauer der Hauptbibliothek, um sich vor dem Regen zu schützen. Während wir beide immer von einer Seite zur anderen wechselten, um den Pfützen auszuweichen - so näherten wir uns, ohne es selbst zu merken, einer Allee von Bäumen, und während wir über eine größere Pfütze sprangen, traf uns ein Blitz aus der Höhe, der so stark war, dass wir verkohlten. Mein Neffe war sofort tot und verstarb an Ort und Stelle.

Der Blitz hatte ihn von rückwärts getroffen und sein ganzes Inneres verbrannt. Äußerlich blieb er unversehrt. Obwohl er so jung war, war er ein ganz GOTT ergebener Mensch. Er verehrte besonders das JESUS-Kind. Er trug eine Medaille von IHM in einem Quarzkristall um den Hals. Die Fachleute der Gerichtsmedizin sagten, es sei der Quarz gewesen, der den Blitz angezogen habe. Der Blitz ist direkt in sein Herz eingedrungen. Es trat sofort Herzstillstand ein. Es verbrannten alle seine inneren Organe, und danach verließ der Starkstrom des Blitzes seinen Körper über seine Beine. Die Wiederbelebungsversuche waren vergeblich. Aber rein äußerlich hatte er keine Verbrennungen. Was mich betrifft, so drang der Blitz über meinen Arm ein und verbrannte meinen gesamten Körper, innerlich und äußerlich, in schrecklicher Art und Weise. Diesen meinen wiederhergestellten Körper, den Sie jetzt und hier vor sich sehen, habe ich nur der Göttlichen Barmherzigkeit zu verdanken – er ist ein Ausdruck der Barmherzigkeit dieses unseres gütigen und uns über alles liebenden GOTTES. Mein ganzes Fleisch war durch diesen gewaltigen Blitzschlag verkohlt, meine Brüste waren weg, vor allem auf der linken Seite hatte ich da, wo vorher mein Busen war, ein großes Loch. Es gab kein Fleisch mehr an mir, sowohl meine Rippen, mein Bauch, mein Unterleib als auch meine Beine und meine Leber waren komplett verkohlt. Der Blitz verließ meinen Körper über mein rechtes Bein. Meine Nieren erlitten starke Verbrennungen, ebenso meine Lungen und einer meiner Eierstöcke.

Ich verwendete die Spirale als Verhütungsmittel, diese war aus Kupfer, und Kupfer ist ja ein guter elektrischer Leiter. Deshalb waren wohl auch meine Eierstöcke so stark verbrannt. Sie waren so klein wie zwei Weintrauben. Ich erlitt einen Herzstillstand und war praktisch ohne Leben. Mein Körper zuckte und vibrierte wegen des Elektro-Schocks, den der Blitz erzeugt hatte. Selbst der nasse Boden stand noch unter elektrischer Ladung. Deshalb konnte mir im ersten Moment auch niemand helfen, da es für längere Zeit unmöglich war, mich anzufassen.

Die andere Seite des Geschehens

Aber hört nun gut zu! Dies war der körperliche, der materialistische, physische Teil meines Unfalles. Aber der andere Teil dieses Geschehens war weitaus schöner, es war ein unvorstellbares, ein wunderschönes Erlebnis. Denn während mein Körper verkohlt da lag, befand ich (meine Seele) mich in einem wunderbaren weißen Tunnel. Es war ein weißes Licht um mich herum, ein unbeschreibbares Licht, das in mir eine solche Wonne auslöste, einen solchen Frieden, ein solches Glück. Gefühle, die mit menschlichen Worten einfach nicht zu beschreiben sind. Es gibt - ganz einfach gesagt - keine irdischen Worte, um die Größe dieses Augenblickes zu beschreiben. Es war eine wahnsinnig enorme Ekstase, ein unbeschreiblicher Höhepunkt. - In diesem Licht bewegte ich mich vorwärts, unbeschreiblich glücklich und voll Freude, nichts beschwerte mich in diesem Tunnel. Als ich aufschaute, sah ich am Ende dieses Tunnels so etwas wie eine Sonne, ein weißes Licht, ich sage "weiß" nur um eine Farbe zu nennen, denn die Farbe des Lichtes und seine Helligkeit war unbeschreiblich, sie war mit nichts zu vergleichen, was es auf dieser Welt an Farben gibt. Das Licht war einfach wunderschön. Dieses Licht war für mich wie die Quelle dieser ganz großen Liebe, dieses Friedens in mir und um mich herum, eine unbeschreibliche Liebe und ein Friede, den ich von der Welt nicht kannte...

Während ich mich in diesem Tunnel vorwärts bewegte, sagte ich zu mir selbst: „Karamba! Ich bin ja gestorben...“ Und in diesem Augenblick dachte ich an meine Kinder und jammerte: „Oh, mein GOTT, meine Kinderchen! Was werden wohl meine Kinder sagen?“ Ich war eine Mutter, immer beschäftigt und unter Stress, die nie Zeit für sie hatte. Ich ging sehr früh morgens aus dem Haus, um die Welt zu erobern, und kehrte erst spät abends wieder heim. Und dabei war ich unfähig, meine Familie und meine Kinder richtig zu betreuen. Und da sah ich nun die ganze Misere meines eigenen Lebens in der ganzen Wahrheit und ohne Beschönigungen, und es überkam mich eine große Traurigkeit.

In diesem Moment innerer Leere wegen der Abwesenheit meiner Kinder nahm ich weder meinen Körper noch die Dimension von Zeit und Raum wahr. Ich blick­te wieder auf und sah etwas sehr Schönes. Ich sah alle Menschen meines Lebens in einem einzigen Moment und gleichzeitig, wirklich in einem nur einzigen Augenblick, und zwar die Lebenden und die Toten. Ich umarmte meine Urgroß­eltern, meine Großeltern, meine Eltern, die bereits gestorben waren, einfach alle! Es war ein solcher Augenblick der Fülle, es war wunderbar. Ich begriff nun, dass man mich mit der Ge­schichte von der Re-Inkarnation betrogen hatte. Ich hatte mir praktisch damit ein „Eigentor“ geschossen, denn ich hatte die „Re-Inkarnation“ immer fanatisch und vehement verteidigt. Man hatte mir gesagt, dass meine Großmutter sich in jemand Anderen inkarniert habe, aber sie sagten mir nicht, in wen, und weil mir die Wahrsagerei, um das herauszubekommen, zu teuer war, ließ ich die Sache auf sich beru­hen und forschte nicht weiter nach , in wen sie sich inkarniert hat. Ich selbst traf immer wieder Menschen, von denen ich annahm, dass mein Urgroßvater und mein Großvater in diesen Personen inkarniert wären. Und nun hatte ich soeben meinen Großvater und mei­ne Urgroßvater umarmt. Wir haben uns ganz richtig und wirklich um­armt, und ich traf alle in einem einzigen Augenblick; und das geschah mit allen Leuten, die ich je gekannt habe, und aus allen Gegenden, wo ich einmal war, und zwar mit Lebenden und Verstorbenen - und das alles in einem Moment. Nur meine Tochter reagierte er­schrocken, als ich sie umarmte. Sie war damals gerade mal neun (9) Jahre alt und hat meine Umarmung in ihrem wirklichen Leben auf dieser Welt in demselben Moment gespürt. Sie fühlte also meine Umarmung in diesen Stunden, in denen sie und die ganze Familie um mein Leben bangten, da ich mein Körper ja noch im Krankenhaus im Koma lag. Normalerweise spüren wir eine solche Umarmung aus dem Jenseits nicht. In diesem wunderbaren Zustand ist die Zeit stehen geblieben, es einfach so wundervoll, ohne dem Ballast des Fleisches, ohne Leib. Und schaute die Leute nicht mehr so an wie früher. Im meinem Leben vorher schaute ich nur darauf, ob einer dick, dünn, hässlich, dunkelhäutig oder gut angezogen war oder nicht... Ich teilte die Menschen danach ein, und war deshalb voller Vorurteile und zynischer Kritik. Immer, wenn ich über andere sprach, habe ich kritisiert. Jetzt, hier war das ganz anders. Hier war alles ohne den körperlichen Leib. Jetzt sah ich auch das Innere der Menschen und wie schön war das, das Innere der Menschen zu sehen, ihre Ge­danken und Gefühle, während ich sie umarmte. Und während ich alle so in den Arm nahm, bewegte ich mich gleichzeitig immer weiter nach oben.

Und auf diese Art kam ich mich weiter, voll des Friedens und glücklich. Und je höher ich aufstieg, umso mehr wurde mir bewusst, dass mir eine wunderbare Vision zuteil geworden war - und am Ende dieses Weges sah ich einen See, einen wunderbaren See, umgeben von so wun­derschönen Bäumen, so schön, so schön, es gibt keine Stei­gerung von schön. Und ebenso waren hier Blumen in allen Farben, mit einem Duft, der einem so wohl tat - es war alles so anders, alles war so überaus schön in diesem wunderbaren Garten, an diesem herrlichen Ort - es gibt keine Worte, um das zu beschreiben, alles war Liebe.

Es gab da zwei Bäume, die etwas einschlossen. Es schien ein Eingangstor zu sein. Es ist alles so ganz anders, als wir es kennen. Nicht einmal die Farben haben eine Ähnlichkeit mit den unseren. Dort ist alles so unaussprechlich schön. In die­sem Augenblick sehe ich meinen Neffen, der mit mir verun­glückt war, wie er in diesen wunderbaren Garten hineingegangen ist. Und ich wusste, ich fühlte, dass ich dort nicht eintreten durfte, und auch noch nicht konnte, - dort eintreten...



Die erste Rückkehr

In diesem Moment hörte ich die Stimme meines Mannes. Er schreit, weint mit zerbrochenem Herzen und ruft aus tiefster Seele: „Gloria!!! Was ist passiert! Gloria! Bitte lass mich nicht allein. Schau Deine Kinder brauchen Dich. Gloria, komm zurück! Sei kein Feigling und lass uns nicht allein zurück!“ In diesem Augenblick sah ich alles - wie auf einem Blick – ich hatte die Übersicht über alles - und sah nicht nur ihn, wie er so schmerzlich weinte. Und in diesem Augenblick gewähr­te mir der Herr die Rückkehr. Aber ich wollte nicht zurück. Dieser Friede, diese Freude, diese Wonne, in die ich hier eingehüllt war, faszinierte mich. Aber allmählich und immer mehr begann ich mich abwärts zu bewegen in Richtung meines Körpers, den ich ohne Leben vorfand. Ich sah, dass mein lebloser Körper auf einer Tragbahre in einer Abteilung der medizinischen Universität von Bogota lag. Ich sah die Ärzte, wie sie sich um mich bemühten, und mir mit einem Gerät Elektroschocks verabreichten, um meinen Herzstillstand zu beheben. Vorher hatten mein Neffe und ich mehr als zwei Stunden am Boden gelegen, weil man uns wegen der elektrischen Schläge, die von unseren durch den Blitzschlag mit Strom aufgeladenen Körpern ausgin­gen, nicht anfassen konnte. Erst jetzt konnten sie sich um uns kümmern und erst jetzt begann das Bemühen um meine Wie­derbelebung. Und sehen Sie her. Ich (Meine Seele) komme zu meinem Körper und berühre mit den Füßen meiner Seele diese Stelle meines Kopfes (Frau Gloria zeigt dabei auf die Stelle Ihres Kopfes). Die Seele ist ein Abbild unseres menschlichen Körpers in ihrer Form. – Und in dem Moment sprang ein Funke mit großer Kraft auf mich über. Und so zwinge ich mich wieder in meinen Körper hinein. Es schien mir, als sauge er mich wieder in sich hinein. Dieses Eintreten in den Körper tat unendlich weh, denn von allen Seiten sprühte mein Körper Funken. Und es fühlte sich an, als würde ich in etwas sehr Kleines, Enges hineingepresst werden. Das war aber mein Körper. Es war als würde ich mit meiner ganzen normalen Statur in Babywäsche gezwängt, die aus Draht zu sein schien. Es war ein fürchterlicher Schmerz. Und ab diesem Zeitpunkt begann ich auch die Schmerzen meines total ver­brannten Körpers zu spüren, dieser ausgebrannte Leib tat so weh, so unsäglich weh, es brannte fürchterlich, alles rauchte und dampfte.

Ich hörte, wie die Ärzte riefen: Sie ist zu sich gekommen! Sie ist zu sich gekommen! Sie waren außer sich vor Freude, aber meine Schmerzen waren unbeschreiblich. Meine Beine waren total schwarz und verkohlt, mein ganzer Leib war eine offene Fleischwunde, so überhaupt noch Fleisch dran war.

Die Eitelkeit

Der größte, unerträglichste Schmerz aber war meine Eitelkeit. Das war eine andere Art von Schmerz in mir, es war die Eitel­keit eines weltlichen Weibes, einer emanzipierten Frau von Welt, einer selbstständigen, selbstbewussten Exekutiv-Fachfrau, Professionistin, Akademikerin, Intellektuellen, einer Studierten, einer Frau der Wirtschaft, eines Geschöpfes, das in der Gesellschaft eine Rol­le hatte spielen wollen. Zugleich war ich aber eine Sklavin meines Körpers, Sklavin der Schönheit, der Mode. Täglich verbrachte ich vier Stunden mit Aerobic, mit Mas­sagen, Diäten und Injektionen, und alles, was Sie sich in der Rich­tung nur vorstellen können. Das Wichtigste, mein Götze war die Schönheit meines Körpers. Und dafür nahm ich viele Opfer auf mich. Das war mein Leben ge­wesen, nur ein Götzen-Dienst an meiner äußeren Schönheit.

Ich pflegte zu sagen, ein schöner Busen ist dazu da, um ihn herzuzeigen. Warum sollte ich ihn verstecken? Dasselbe sagte ich von meinen Beinen, denn ich wusste, dass ich spekta­kuläre Beine besaß und alles in allem eine sehr gute Figur. Und in einem Moment sah ich mit Entsetzen und begriff, wie ich mein ganzes Leben immer nur meinen Körper gepflegt hatte Dies war der Mittelpunkt meines Lebens und mein ganzes Interesse gewesen: die Liebe zu meinem Körper. Und nun hatte ich keinen Körper mehr. Da wo die Brust war, waren beeindruckende Löcher, besonders an der linken Seite war alles weg. Meine Beine sahen entsetzlich aus, nur mehr blanke Knochenstumpen, verkohlt, total schwarz wie verbrannte Grill-Koteletts. Ja, alle Stellen meines Körpers, die ich am mei­sten gehegt und gepflegt hatte, waren verkohlt und kaputt.

Im Krankenhaus

Anschließend brachte man mich ins Krankenhaus der Sozial­versicherung. Dort begannen sie mich schnell zu operieren und meine verbrannten Gewebe-Stellen abzuschaben. Während der Narkose verließ ich meinen Körper zum zweiten Mal und schaute zu, was die Ärzte mit mir machten und war um mein Leben sehr be­sorgt, vor allem hatte ich Angst um meine Beine. Als plötzlich - wie entsetzlich und schrecklich - etwas Fürchterliches geschah...

Weil ich muss Ihnen, meine lieben Schwestern und Brüder, gestehen, auch im Religiösen war ich - wie auch sonst in meinem ganzen Leben - „auf Diät“. Also ich war in der Beziehung zum HERRGOTT eine auch „im Glauben auf Diät gesetzte Katholikin“. Es ist wichtig, dass Sie sich dessen bewusst sind: Ich war eine schlechte Katholikin.

Meine ganze Beziehung zu GOTT bestand darin, dass ich einen Sonn­tagsgottesdienst besuchte, der lediglich 25 Minuten dauerte. Ich suchte mir immer die Heiligen Messen aus, wo der Priester am wenigsten sprach, weil mich sein Reden langweilte. Welche Qual waren mir die Priester, die lange Predigten hielten. Das war meine Beziehung zu GOTT - sie war sehr dürftig und darum hatten auch alle weltlichen Strömungen und Mode-Erscheinungen eine solche Gewalt über mich. Ich war eine richtige Windfahne. Was gerade als das Neueste, das Modernste des Rationalismus oder der Freigeistigkeit galt, zum dem lief ich mit fliegenden Fahnen über. Es fehlte mir der Schutz des Gebetes, es fehlte mir der Glaube. Es fehlte mir auch der Glaube an die Kraft der Gnade, an die Kraft des Heiligen Messopfers. Und gerade als ich mich für meinen Beruf weiterbildete und spezialisierte, brachte diese meine Flatterhaftigkeit die schlimmsten Blüten hervor. In dieser zeit an der Universität hörte ich eines Tages einen katholischen Priester sagen, dass es „keinen Teufel gäbe und eben auch keine Hölle“.

Das war genau das, was ich hören wollte! Sofort dachte ich bei mir: wenn es also keinen Teufel gibt und keine Hölle, dann kommen wir alle in den Himmel. Wer braucht jetzt noch Angst zu haben?

Worüber ich jetzt noch sehr traurig bin, was ich Ihnen nur mit großer Scham eingestehen kann, ist, dass dies, nämlich der Glaube an die Hölle, das letzte Band war, das mich noch in der Kirche hielt. Es war einfach diese existenzielle Angst vor dem Teufel, die mich noch mit der Gemeinschaft der Kirche in Verbindung stehen ließ. Als man mir also sagte, es gäbe ihn und die Hölle ja gar nicht, sagte ich mir also gleich:

Warum soll ich mich da noch bemühen und für ein Leben nach den Regeln der „alten Kirche“ kämpfen. Also gut, dann kommen wir alle in den Himmel, es ist also ganz egal, was wir sind und was wir tun.“

Das eben war dann endgültig der Grund, warum ich mich völlig vom HERRN entfernte. Ich entfernte mich von der Kirche und begann über sie zu schimpfen und nannte sie dumm und überholt ... etc. Ich hatte keine Angst mehr vor der Sünde und begann meine Beziehung zu GOTT kaputt zu machen. Die Sünde blieb nicht nur in mir drinnen, sondern diese Sünde begann sich über mich nach außen zu verbreiten und andere anzustecken. Ich wurde im negativen Sinn aktiv. Ja, ich fing jetzt sogar selber an, allen zu erzählen, dass der Teufel gar nicht existiert, dass er eine Erfin­dung der Geistlichkeit sei - und irgendwann begann ich auch meinen Kollegen auf der Universität zu sagen, dass auch GOTT nicht existiere und dass wir ein Produkt der Evolution sind etc. etc. Und so gelang es mir, viele Menschen zu beeinflussen. Das sei vorausgeschickt, damit Sie das Nachfolgende besser verstehen können.



Den Teufel gibt es wirklich

Nun hören Sie, was passierte: Als ich mich in dieser fürch­terlichen Situation befand, was für ein entsetzlicher Schreck! Denn auf einmal sah ich, dass es wirklich Dämonen gab; und sie kamen jetzt, um mich zu holen. Ich sah diese Teufel mit all ihrer Schrecklichkeit vor mir, Und keine der Darstellungen, die ich auf Erden bisher gesehen habe, können auch nur im Kleinsten darlegen, wie schrecklich diese Teufel in Wirklichkeit aussehen. Und so sehe ich, wie auf einmal aus den Wänden des Operationssaales, viele dunkles Gestalten herauskommen. Es scheinen ganz normale und gewöhnliche Menschen zu sein, aber sie haben alle diesen schrecklichen, grauenhaften Blick. Der Hass schaut ihnen direkt aus den Augen heraus. Und auf einmal begreife ich, dass ich ihnen etwas schulde. Sie kamen, um mich zu kassieren, weil ich ihre Angebote zur Sünde angenommen hatte, und nun musste ich den Preis dafür bezahlen, und dieser Preis war ich selber. Denn mei­ne Sünden hatten Konsequenzen. Die Sünden gehören Satan, sie sind kein Gratisangebot von ihm, sie müssen bezahlt werden. Der Preis sind wir selber. Wenn wir also sozusagen in seinem Laden einkaufen, werden wir die Ware bezahlen müssen. Das sollte uns bewusst werden. Wir müssen für jede Sünde bezahlen, wir bezahlen mit unserer Gewissensruhe, wir bezahlen mit unserem inneren Frieden, wir bezahlen mit unserer Gesundheit... Und wenn wir sehr treue Stammkunden in Satans Supermarkt sind und immer nur in seinem Laden einkaufen, wird er am Ende uns selber kassieren.


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